Mullerthal - kleiner Wasserfall, ganz groß


Ich hatte diesen Wasserfall schon auf so vielen Bildern gesehen. Diese kleine Kaskade, die von einer romantischen Brücke überquert wird, wollte ich mir immer mal vor Ort anschauen. Und so nutze ich einen Kurzurlaub an der Mosel für einen kleinen Ausflug in die Kleine Luxemburgische Schweiz.

 

Nur eine Stunde Fahrt und wir hatten dieses wunderbare Fleckchen Erde erreicht. Der Mullerthal Trail führt auf einer Länge von 112 km durch alle landschaftlichen Besonderheiten der Region Müllerthal. Pfadige Wege verlaufen durch Wälder und Wiesen, um immer wieder auf beeindruckende Schluchten und bizarre Felsen zu treffen. Der Mullerthal Trail ist mit dem Label "Leading Quality Trails - Best of Europe" ausgezeichnet. 

 

Doch wir wollten uns auf den fotogenen Schießentümpel, so heißt der Wasserfall, konzentrieren. Doch zunächst eine Enttäuschung. Auf Grund eines Bergrutsches war der Weg zum Wasserfall gesperrt. Es gab nur den Zugang über die Straße und von dort aus, war nur ein Blick von oben möglich. Recht unspektakulär, da sich die Größe der Fälle in Grenzen hält. Die Perspektive von unten wäre in diesem Falle sicherlich interessanter. Mein Frau hatte dann die Idee, sich dem Wasserfall über das Wasser zu nähern. Also stiegen wir unterhalb der Fälle ins Wasser und wateten durch die Schwarze Ernz, so heißt der kleine Fluss, in Richtung Schießentümpel.

 

Ein Weg, der sich gelohnt hat.

 

Das Gebiet ist riesig und es erfordert schon festes Schuhwerk und auch Kondition. Da bei uns beides auf dieser Tour nicht zur Verfügung stand, waren wir sicherlich nicht das letzte Mal in diesem schönen Tal und dann sind wir vorbereitet.  

 

Mehr Informationen erhaltet ihr hier: http://www.mullerthal-trail.lu/de/der-trail


Erotik - es bedarf keiner Nackheit

Die Idee entstand während eines Shootings. Während das Model Marisa vor meiner Kamera selbstständig poste und ich den Ausschnitt nur auf den Kopfbereich konzentrierte, fragte ich das Model, ob ich ein Video von ihren fließenden Posings machen dürfte. Heraus kam ein wie ich finde sehr erotisches Video.



Wie die Fotografie mein Leben veränderte...


Bilder ähnlich einem Film zu präsentieren war mein Ziel. Zu den optischen Elementen wollte ich nun akustische Elemente wie Text und Musik den Diavorträgen hinzufügen. Durch den Einsatz von Überblendtechnik wollte ich die ermüdenden Dunkelphasen während des Diawechsels eliminieren.

Auf der Photokina kaufte ich mir ein Braun Paximat Projektorenpaar, das für die Überblendtechnik ausgelegt war und sich durch externe Steuersignale ansteuern lies. Diese Signale waren nichts anderes als analoge Töne, die ein wenig an Töne aus dem All erinnerten. Natürlich wurde diese von der akustischen Präsentation ausgeschlossen, damit der Höhrgenuss des Vortrages nicht verloren ging. Damit Ton und Steuersignale synchron abgespielt und gespeichert werden konnten, benötigte ich noch einen Mehrspurkassettenrecorder. Dort wurden 2 Spuren für die Stereomusik, eine Spur für den Kommentar in mono und eine für die Steuersignale belegt. Und schon konnte es losgehen und im Handumdrehen war die erste Diashow erstellt. ...von wegen!

Den Aufwand, die Show auch mit Inhalten zu versehen, hatte ich damals doch erheblich unterschätzt. Es begann mit der Suche nach passender Musik und der Erstellung eines Textes, die ergänzende Informationen zu Bildern geliefert und nicht die Bilder erklärt, sprich das erzählt, was sowieso jeder sieht. Dazu wurden Bücher gewälzt und CD durchforstet. Spotify gab es noch nicht.

Letztendlich waren meine Vorträge dann erfolgreich, wenn meine Oma nicht einschlief. ;-) Siehe auch den letzten Post aus dieser Serie.

   


Paris - die Stadt der Liebe


Wusstet ihr, dass Paris drei Flughäfen und sechs Kopfbahnhöfe besitzt? Ok, das waren nicht die Ziele, die wir uns vorgenommen hatten, zu besuchen, obwohl der Gare de l’Est schon eine Sehenswürdigkeit darstellt. Wir konzentrierten uns eher auf die bekannten Sehenswürdigkeiten, wie den Eiffelturm, Sacre Coeur, Notre Dame, Invalidendom und das wunderbare Seine Ufer mit seinen beeindruckenden Brücken.

Anfang August sind viele Pariser in Urlaub. Das bedeutet, die Straßen sind verhältnismäßig leer, der Verkehr hält sich in Grenzen. So war zum Beispiel die Champs Elyssee so unbefahren, dass man sie als Fußgänger gefahrlos queren konnte. Die vielen Touristen knubbelten sich derweil in der Schlange zur Besichtigung des Eiffelturms, als auch am Sacre Coeur. Aber schon im nahe gelegenen Montmartre waren kaum Menschen zu finden. Ihr glaubt mir nicht? Die Bilder werden es beweisen.


Western Style im Bergischen Land


Hans (NikonHans) hatte die Idee, ein Shooting in seiner Heimat zu organisieren. Die diversen Locations hatten wir uns im vorhinein angeschaut. Und spontan hatte ich die Assoziation zu Winnetou Filmen in der Jugend. Was lag näher, als ein solches Thema umzusetzen. 

 

Sämtliche Tage vorher waren angenehme früh-sommerliche Temperaturen und für den Shootingtag wurde ein hochsommerlicher Tag vorausgesagt. Und was war die Realität? Etwa 15 Grad und sehr windig. Am Morgen regnete es in Strömen. Jedoch kam am Nachmittag zumindest ab und zu die Sonne durch. Trotzdem war es für die Modelle schon eine Herausforderung, kein verfrorenes Gesicht zu machen.

Daher gilt den Modellen Marisabel und Nathaly ein besonderes Lob. Trotz der zum Teil widrigen Umständen lieferten sie eine hervorragende Performance. Das war großes Kino war ihr geboten habt. Und weil es so gut lief, wurden entsprechend der Möglichkeiten auch andere Szenen umgesetzt.

Dir Hans ein großes Dankeschön für die Bereitstellung deiner wunderbaren Outdoorlocations.  


Khiara - model and artist


Our first shooting we had last year in Gent. The topic was walk&shoot. A short report you can find in my blog Photowalk in Gent with Khiara.

 

The shooting should have a character of street photography and at that time Khiara had not to pose and only to be herself. Although she was not able to show her possibilities, I perceived her talent concerning flexibilty, professionalism and expressiveness.

 

Therefore I asked her for a shooting in North Rhine Westfalia. To make her travel profitable, I organised some shootings with different photographers. 

A first result of my pictures you will find below. Other results will be published shortly. A big thanks to Susanne who was responsible for the outfit of Khiara. She is brilliant. Her ideas and her realisation is a great enrichment for every shooting.  


Étretat - die Klippen der Künstler


Warum es seit Jahrhunderten die Maler immer wieder an diesen magischen Ort zieht, kann man als Besucher sehr schnell nachvollziehen: Man muss die Sinne offen halten und nicht den Massen an Touristen hinterherlaufen, die in Turnschuhen sich in Richtung Aussichtsplattformen bewegen. Geht etwas abseits und ihr werdet die Ruhe finden, die Natur zu genießen.

Die bizarren Kreidefelsen bilden eine beeindruckende Kulisse. Formen und Farben von der Natur gestaltet, ziehen die Blicke automatisch an. Und sowohl für Maler, als auch für Fotografen gleichermaßen faszinierend ist das permanent wechselnde Farbspiel. Selbst wenn man eine Zeit lang an einer Stelle verweilt, so verändert sich das Motiv ständig. Einfach verweilen und genießen! Das perfekte Rezept für eine Entschleunigung. 

 

Für Freunde der Naturfotografie bietet diese Region ein unerschöpfliches Reservoir an Motiven. Nur, meidet die Wochenenden, um dem Massentourismus zu entgehen. 

 


Film Noir - Sex and Crime

Ein Hauch von Hollywood - ein Vintage Shooting


Die Idee war, mich der Herausforderung der Lichtsettings eines Film Noir Shootings zu stellen.  Was aber letztendlich das Shooting zu einem Erlebnis der besonderen Art machte, war nicht die Technik, sondern die Professionalität des Teams. In Nadine hatte ich das perfekte Gesicht für mein Vorhaben gefunden. Die wunderschöne Frau hatte das gewisse Etwas. Als ich das erste Mal ein Foto von ihr auf Facebook sah, wusste ich, dass ich sie genau für dieses Projekt haben wollte.  Über die Redcap Modelagentur von Hans-Georg Krämer (nicht mit mir verwandt, noch verschwägert) wurde das Shooting organisiert. Nun erinnerte ich mich an Conny, eine Friseurin, die mich schon bei früheren Projekten mit ihrer Professionalität beeindruckt hatte. Ich wusste nur, dass sie seit längerer Zeit für Shootings eher schwer zu engagieren war. Doch ich hatte Glück! Wie der Zufall es wollte, hatte sie am Tag vor meinem Anruf einen Film über das Thema Film Noir gesehen. Hierdurch stimuliert, war Sie sofort begeistert und ich erhielt ihre Zusage. Nicht zuletzt lieferten mir die Artlight-Studios von Henrik Reimann, die perfekte technische Umgebung, um das Thema umzusetzen. Mit seiner Erfahrung stand mir Henrik mit Rat und Tat bei der Realisierung meiner mit Set.a.Light vorbereiteten Lichtsettings zur Seite. 

Es  war eins meiner beeindruckendsten Shootings, die ich bisher hatte. Schon die Bilder "Out of Cam" waren ansehnlich. Mein Dank gilt allen, die sich an diesem Shooting beteiligt haben, insbesondere Nadine und Conny, die eine perfekte Performance hingelegt haben. Danke, dass ich diese Ideen mit euch umsetzen durfte.


Jahresrückblick 2017

Danke an alle, die mich über das Jahr fotografisch begleitet haben. Ich wünsche euch ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes Jahr 2018. Glück und Gesundheit möge das neue Jahr euch bescheren.

 

 

p.s. Die Größe der Schrift in der Wordcloud ist keine Wertung. Sie unterliegt dem Zufallsprinzip dem Design folgend. ;-) Ich hoffe nur, ich habe niemanden vergessen. 

Schon wieder geht ein Jahr zu Ende. Man kann es kaum glauben. Für mich war es fotografisch ein sehr ereignisreiches Jahr. Viele Projekte und viele neue Bekanntschaften haben mein fotografisches Leben in 2017 nicht nur geprägt, sondern auch bereichert. Es fiel mir noch nie so schwer, die Highlights eines Jahres auszuwählen. Diejenigen, die hier keine Erwähnung finden, mögen nicht böse sein, aber ich könnte ein ganzes Buch mit Geschichten aus dem Jahr füllen. Und da wären wir auch schon bei einem der Highlights.


Ein Buch wird zukünftig die Reise des Models Carolin mit dem weißen Cello und der weißen Geige dokumentieren. Jahrelang waren wir an verschieden Orten mit verschiedenen Outfits unterwegs. Einer unserer ersten Ideen war ein Shooting mit Cello am Meer. Dies konnte nun endlich im Sommer umgesetzt werden. Es war ein Traum, bei untergehender Sonne in Domburg am Strand zu fotografieren. Es war der abschließende Höhenpunkt einer langen musikalischen Fotoreise. Dass in Arbeit befindliche Buch beschreibt fotografisch die verschiedenen Stationen dieser Reise und schließt das Projekt ab.


DIe Begegnung mit der jungen wunderbaren Kathi war ein Shooting der besonderen Art. Sie wurde mir von Hans-Georg von der Redcap Agentur als ein Talent mit schauspielerischen Fähigkeiten angekündigt. Was liegt näher, als Emotionen zum Thema des Shootings zu machen. Was uns allerdings bei dem Shooting geboten wurde, war so berührend, dass wir Gänsehaut bekamen. Ein Shooting der besonderen Art, dass wir so schnell nicht vergessen werden.

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Fotograf mit Gänsepelle

So ein intensives Shooting habe ich noch nicht erlebt...

Was für ein Shooting. Wow! Da glaubt man als Peoplefotograf schon alles erlebt zu haben und nun durfte ich eine Fotosession erleben, die bei mir Gänsehaut pur verursachte.

 

Recht kurzfristig vereinbarte ich mit Hans-Georg von der Red Cap Agency ein Shooting mit der zu diesem Zeitpunkt noch 17 jährigen Kathi. Er versprach mir ein Riesentalent mit sechs Jahren Schauspielerfahrung und so kam mir die Idee, ein Shooting umzusetzen, bei denen Emotionen unterschiedlichster Art dargestellt werden sollten. Zur Vorbereitung hatte ich Kathi eine Liste mit darzustellenden Gefühlen geschickt, damit sie wusste, was sie erwartete. Ich selbst suchte zu den Emotionen die passende, stimmungsmachende Musik. 

Was ich dann erlebte übertraf all meine Erwartungen. Es war das intensivste Shooting, das ich je hatte. Kathi wirkte in ihren Gefühlsdarstellungen so echt, dass ich zeitweise ein schlechtes Gewissen hatte, diese junge Frau, in solche Gefühlssituationen gebracht zu haben. Vor allem die Darstellung von Schmerz, Trauer und Wut machten mir hinter der Kamera ein schlechtes Gewissen. Ich kam mir vor, wie ein Voyeur oder ein Paparazzo, der extreme Gefühlssituationen ausnutzt, um besondere Bilder zu schießen. Ich musste mir immer wieder sagen, dass es nur gespielt sei, dass es nur Schauspiel sei. 

 

Ein ganz, ganz großes Kompliment an die großartige Kathi. Ich wünsche ihr alles Gute für ihre weitere Schauspielkarriere. Ich bin mir sicher, wir werden noch von ihr sehen. Auch einen besonderen Dank an Hans-Georg, der mir dieses Shooting erst ermöglicht hat und an seinen Sohn Max, der mit seiner Schauspielkunst als Sparringspartner Kathi geholfen hat, diese Höchstleistungen zu vollbringen.

Dieser Abend war im wahrsten Sinne des Wortes ganz großes Kino. Chapeau! 
 

Freundinnen - Coffeetalk

Animiert zu diesem Shooting wurde ich durch den berühmten deutschen Fotografen Peter Lindbergh, der eine ähnliche Szenerie bereits umgesetzt hatte. Zwei Freundinnen wollte ich fotografieren, die sich in einem Café ihre tiefsten Geheimnisse anvertrauen. Carolin und Ana konnte ich für diese Idee gewinnen, zwei Modelle, die eine gewisse Ähnlichkeit haben. Schwestern hätten sie sein könnten oder sogar Mutter und Tochter, wie sich im Laufe des Gesprächs herausstellte. :-)

 

Normalerweise übernimmt der Fotograf bei einem Shooting die Regie, oder zumindest die Choreografie. Diesmal gab ich nur die Rahmenbedingungen vor. Danach war ich für die Modelle unsichtbar. Sie sollten sich unbekümmert unterhalten. Der Blick in die Kamera oder sogar Posing war verboten. 

 

Ganz herzlich bedanken wir uns bei der Herrn Wild, der uns die Möglichkeit bot, dieses Shooting in seinem Café zu tätigen.

 

Der Kölner Stadtanzeiger wurde auf das Ereignis aufmerksam und berichtete in seiner Ausgabe vom 3. November 2017 über das Shooting. 

 

Mietstudio Wuppertal - Uwe Lammer

Im Rahmen unserer Reihe Fotostudios im Raum Köln/Düsseldorf waren wir diesmal in den Mietstudios Wuppertal. Der Studiobetreiber Uwe Lammer zeigte uns seine Highlights.

Atlas of Beauty - Frauen der Welt

Mihaela Noroc reist seit 2013 rund um die Welt. Ihr Fotoapparat ist ihr wichtigster Begleiter. Doch sie fotografiert nicht die Landschaften dieser Welt, sondern sie entdeckt damit die Schönheit der Frauen. Natürlich ist Schönheit eine relative Größe, ist Schönheit subjektiv. Doch wenn man Menschen ins Gesicht schaut und diese Gesichter etwas zu erzählen haben, dann entdeckt man eine Schönheit, die unabhängig von reiner Haut, ebenen Gesichtszügen, schöner Haarpracht usw. ist. Mihaela hat die Gabe, solche Menschen zu treffen und sie fotografisch festzuhalten.

 

Im September 2017 ist nun ein Bildband erschienen, der die Vielfalt der Frauen auf dieser Welt in beeindruckender Weise darstellt. Angereichert mit wenigen Worten, die die Wirkung mancher Bilder durch ergänzende Informationen verstärken.

 

Es sind Bilder zum genießen entstanden. Authentische Bilder zeigt der Bildband, also keine typischen Beautyfotos. Man lehnt sich zurück und lässt die Bilder wirken. Ein Bildband, der so anders schön ist.

 

 


Wie die Fotografie mein Leben veränderte...

Die Herausforderung Oma wach zu halten.

Die erweiterten Möglichkeiten auf Grund technischer Innovationen waren der Garant dafür, dass das Hobby für mich interessant blieb. Und natürlich blieb es nicht bei der Canon FTB, sondern von meinem Schwiegervater „erbte“ ich eine Olympus OM2. Eine Kamera, die ihrer damaligen Zeit voraus war. Sie verfügte zum Beispiel als erste Kamera überhaupt über eine TTL Blitzsteuerung. Ohne entsprechende Erfahrung waren bis zu diesem Zeitpunkt die Ergebnisse von Bildern mit Einsatz eines Blitzes eher Zufallsprodukte. Mit dieser Technik steuerte die Kamera erstmalig die für die Aufnahme notwendige Lichtmenge auch bei Einsatz eines Blitzes.

 

Nun kam auch langsam Farbe ins Spiel. Prints waren für mich immer noch recht kostspielig. Das lag nicht an der Entwicklung der Filme, sondern vielmehr an den Kosten für die Abzüge. So kristallisierte sich der Diafilm als willkommene Alternative heraus.

 

Die Herausforderung war, Diaabende zu gestalten, an denen meine Oma nicht einschlief. Warum?

 

Mit Grausen muss ich nämlich an die Abende denken, an denen die Familie endlos erscheinende Diavorträge über sich ergehen lassen musste. Hunderte von Dias aus dem letzten Urlaub wurden von meinem Vater präsentiert. Alle Bilder, die eine gewisse Schärfe hatten, wurden auch gezeigt und in allen Einzelheiten erläutert. Nicht, dass man mich falsch versteht, die Bilder waren nicht schlecht, jedoch einfach zu viele. Meistens nach einer mehr oder weniger schweren Mahlzeit, die für sich betrachtet, einen schon in eine Art Koma versetzte, wurde der Projektor und die Leinwand aufgebaut und anschließend die Fenster verdunkelt.

 

Das war das Startzeichen für meine Oma, die Augen zu schließen. Nein, nicht für immer, sondern nur für die Laufzeit des Diavortrages. Leider schlief sie nicht geräuschlos. So erntete sie einige missfallende Blicke des Vortragenden, der die fehlende Aufmerksamkeit persönlich nahm. Nun gut, wir anderen entwickelten eine Technik, mit offenen Augen zu schlafen. Wir begaben uns selbst in eine Art Wachkoma. Das geht und im Dunkeln fällt es kaum auf, dass die Augen nicht schauen, sondern starren.

 

Aber nochmal, die Bilder waren gar nicht schlecht, aber es gibt Untersuchungen, dass auf Grund der Hell- und Dunkelphasen, denen man bei Diavorträgen nun mal ausgesetzt ist, mehr als hundert Bilder unverträglich werden. Ob der Vortrag nun interessant ist oder nicht, man ermüdet zwangsläufig.

 

Mein Trick, um Oma bei meinen Diavorträgen wach zu halten, war: Vertonte Überblendtechnik.

 

Bodypainting - Wenn der Fotograf nur als Statist fungiert...

Es war mein erstes Bodypainting Shooting. Eine Bodypainterin mit dem Künstlernamen Chame Leon hatte angefragt, ob ich nicht Interesse hätte, mit ihr gemeinsam etwas umzusetzen. Das Thema überließ sie mir. Inspiriert von ihrem Künstlernamen hatte ich auch gleich die Idee, ein Model ihrer Umgebung anzupassen - wie ein Chameleon.

Die ursprüngliche Planung, das Model in einen imposanten Baum "hineinzumalen" musste wegen schlechter Wetterbedingungen verworfen werden. Plan B war, einen farbig melierten Hintergund in einem Studio einzusetzen. Mit Maggi hatte unsere Körpermalerin ein hervorragendes Model mitgebracht, die trotz ihrer Jugend, die von ihr geforderten Darstellungen wie ein Schauspieler dermaßen gekonnt umsetzte, dass es mich schon überraschte.

Bei einem solchen Shooting spielt der Fotograf nicht die Hauptrolle. Die Künstler sind der Maler und sein Model. Die Aufgabe des Fotografen beschränkt sich darin, das entstandene temporäre Kunstwerk zu dokumentieren, um es zu verewigen. Seine Aufgabe ist es, das Werk in richtige Licht zu rücken und die Aussage des Bildes zu unterstreichen oder auch zu verstärken. Letztendlich entsteht etwas Gemeinsames.

Für mich war dieser Tag Entspannung pur. Das lag nicht nur an der Tatsache, dass Bodypainting seine Zeit braucht, sondern auch daran, dass mir beide Anhieb sympathisch waren und wir auf diese Weise einen wunderbaren Nachmittag verbrachten...

  

Carolin - Wandlungsfähigkeitswunder

Ihre Wandlungsfähigkeit ist erstaunlich. Unten habe ich nur ein paar wenige Beispiele aufgeführt. Vor einem Shooting ist es immer wieder spannend, ihr Make-up und ihr Outfit zu bewundern. Dass sie mit das Beste ist, was einem Fotografen passieren kann, muss ich nicht beschreiben, dazu schau ihr euch einfach ihre neue gestylte Website an. SIe ist sehenswert.

 

https://ravienne-art.jimdo.com/

Wie die Fotografie mein Leben veränderte...

Mein Aufstieg in die Spiegelreflexwelt

Neben der Landschaftsfotografie interessierte es mich, die Welt im Kleinen zu entdecken. Doch dies war mit meiner Agfa Silette eher ein mühseliges Unterfangen. Alleine die Paralaxenverschiebung  zwischen Sucher und Objektiv auszugleichen, erforderte nicht nur Erfahrung, sondern auch ein wenig Glück. Ganz zu schweigen, dass die Fähigkeit nah ans kleine Objekt meiner Begierde durch die Optik sehr beschränkt war. Eine Spiegelreflexkamera sollte diese Probleme lösen. Somit erwarb ich eine gebrauchte Canon Ftb. Nun konnte ich auch entsprechend meiner Bedürfnisse (und meines vorhandenen Budgets) Wechselobjektive erwerben. Schon bald besaß ich eine Telekanone und für meine Makrofotografie Zwischenringe, Umkehrringe und ein Balgengerät. Nun konnte ich endlich einer Wespe ins Facettenauge fotografieren. Kleines wurde ganz groß abgebildet und es eröffnete sich mir eine neue (Klein)Bilderwelt. Jetzt machte der Begriff Kleinbild für mich auch Sinn.   Keine Blüte - oder besser gesagt - kein Blütenstempel wurde ausgelassen. In niedrigster Gangart ging es durch die Wiese.  In jungen Jahren war dies rein medizinisch betrachtet kein Problem. Heute wäre dies eher eine schmerzvolle Angelegenheit. Nachdem ich die Flora im wahrsten Sinne des Wortes abgegrast hatte, stellte ich mich der nächsten Herausforderung: Den Insekten. Diese sind bekannterweise nicht nur klein, sondern auch beweglich. Seit dieser Zeit glaube ich, dass der Begriff Kammerjäger eigentlich eine Verballhornung des Wortes Kamerajäger ist. Neben Schmetterlingen waren auch Libellen ein begehrtes Motiv. Wenn diese Flugkünstler nur nicht immer so hektisch wären. Doch eines Tages wurde meine Geduld belohnt. Zwei Libellen saßen im Gras und waren so tief in ihrem Geschlechtsakt vertieft, dass sie ihre Umwelt gar nicht wahrnahmen. Ich konnte sie sogar mit meiner Nahlinse berühren, ohne dass sie sich stören ließen. So gelang mir eine ganze Serie an wunderschönen Nahaufnahmen. Was ist nun das Fazit? Paare sind einfacher zu fotografieren, als Singles. Zumindest bei Insekten.
Trotz des manischen Zwangs irgendwelchen fotografischen Objekten meiner Begierde hinterher zu laufen, nahm ich trotzdem am normalen Leben Teil. Ich war also kein Nerd im heutigen Sinne. Und so lernte ich meine heutige Frau kennen. Obwohl sie mein Hobby nicht teilte, erduldete und unterstützte sie sogar meine Fotografie. Es muss an dieser Stelle mal gesagt werden, dass eine solche Leidenschaft für den nicht fotografierenden Partner ganz schön nervenaufreibend sein kann. Damit meine ich nicht, dass ich an gefährlichen Berghängen herumkrabbele, um das Beste aus meinem Panoramamotiv herauszuholen. Nein, ich meine, dass der fotografierende Partner an jeder Ecke stehen bleibt, um den Fotoapparat aus dem Rucksack zu holen und schlimmstenfalls auch noch das Objektiv wechseln muss. Somit benötigen Strecken, die man eigentlich in einer Stunde bewältigen kann, gerne mal drei Stunden.  Damals war der Begriff „Entschleunigung“ noch gar nicht geboren, aber er wurde schon gelebt.     

Wie die Fotografie mein Leben veränderte...

Meine zweite Kamera - Der Quantensprung zur Agfa Silette SL

Mein Vater hatte sich eine neue Kamera zugelegt. Es war, glaube ich, eine Yashica. So langsam eroberten die Japaner den Kameramarkt. Daher kam ich in den Genuss eine Agfa Silette SL Kleinbildkamera nun mein Eigen nennen zu dürfen. Die neue Technik erlaubte es nun auch richtig kreativ zu werden. Man hatte ein Blendenspektrum von f2.8 bis f22 zur Verfügung. Die Kamera besaß einen integrierten Belichtungsmesser. Die Zeiten, in denen ich die Belichtung schätzen musste, waren vorbei. Der Kleinbildfilm brachte 36 Aufnahmen hervor und man konnte ihn in verschiedenen Lichtempfindlichkeiten kaufen. Diese wurde damals aber noch nicht in ASA, sondern DIN gemessen.  Langsam wurden auch Farbfilme erschwinglich. Last but not least konnte man mit dieser Kamera einen Blitz betreiben. Ein kleines auffaltbares Schirmchen diente als Reflektor. Und als Leuchtmittel diente ein Blitzbirnchen, das dummerweise nur für den einmaligen Gebrauch konzipiert war. Um die Kosten für mein kostspieliges Hobby unter Kontrolle zu halten, verwendete ich damals meistens Schwarzweißfilme. Von den Bildergebnissen war ich nicht selten enttäuscht, denn in der Landschaftsfotografie fehlte die Farbe als wichtiger Stimmungsträger. Die grünen Berghänge der Alpen vor dem knallblauen Himmel machten sich auf den SW-Bildern manchmal sehr fade. Nach Strukturen und Formen zu suchen, auf die Idee kam ich damals noch nicht. Nun gut, ich war ja auch erst knapp über 10 Jahre alt.

 

Fortsetzung folgt...

Einblicke - Artlight-Studios in Leichlingen

Im Rahmen unserer Reihe Fotostudios im Raum Köln/Düsseldorf beginnen wir unsere Reise in Leichlingen in den Artlight-Studios. Der Studiobetreiber Henrik Reimann erlaubte uns einige Einblicke in sein Reich...

 

www.artlight-studios.eu


Wie die Fotografie mein Leben veränderte...

Meine erste Kamera – Gevabox von Gevaert

Meine erste Kamera war eine Mittelformatkamera. Dies klingt jetzt ziemlich angeberisch, nicht wahr? Jedoch war dies in den 60er Jahren nichts Außergewöhnliches. Die Kleinbildkameras kamen gerade erst als der letzte Schrei auf den Markt. Mein Stolz war nun eine Gevaert Gevabox für einen 6*9 Rollfilm. Zwei Verschlusszeiten hatte ich zur Verfügung, nämlich 1/30 und den Bulb Modus. Die Kamera war also mehr oder weniger nur für statische Motive geeignet. Ganz stolz nahm ich die Kamera zu unseren obligatorischen Schulausflügen auf die Insel Langeoog mit. Jedoch bei dieser Verschlusszeit gelang es mir nicht einmal unsere Klassenlehrerin bei Wanderungen in ihrer unnachahmlichen schnellen Gangart scharf abzubilden. Drei Blenden standen mir zur Verfügung, nämlich f8, f11, f16. Bokehs waren damit eher nicht zu erzielen. Ach ja, nicht zu vergessen, dass man die Kamera in einem Porträt-, oder Landschaftsmodus betreiben konnte. Dahinter steckte jetzt nicht unbedingt eine technische Raffinesse als die Tatsache, dass man die Kamera hochkant und im Querformat nutzen konnte, weil man zwei Okulare zur Verfügung hatte.

Gefüttert wurde die Kamera mit einem Rollfilm Typ 120, einem Schwarzweißfilm. An Farbbilder war damals auf Grund der hohen Kosten nicht zu denken. Und die Ausbeute ließ mit acht Bildern pro Film bei dem 6*9 Format meiner Kamera auch zu wünschen übrig. Da musste man sich schon genau überlegen, was man wie fotografieren wollte.

Domburg - a perfect shooting location

When I was in Domburg last time I decided to organise next time a shooting at the beach because the sun goes down over the sea. That's perfect for a sunset shooting. And in the framework of my Musica sul Viaggio project, I had the idea to realise a special scene with the cello in the sea against the sun. Carolin, my model in this project, was willing to join me in Domburg. That I had the possibility to organise at the end four incredible shootings was more or less by chance. Some examples of these shootings you will find here. Feel free to have a look on my website as well. There you can find more about the cello project.

 

At least I will thank all the particpants:

  • Villa Elisabeth which was our "base camp". A place to feel very comfortable. Not only because the hosts repair our cello over night which was broken during our first cello shooting. Thanks for the special service.
  • Hans Georg from the Red Cap Agency for making the shooting with Nic and Eff Jay possible.
  • The crazy Nic which makes every shooting to a special event.
  • The impressive Eff Jay. He is an extraordinary male model. I'm pleased to know him and I'm sure that it will not be our last shooting.
  • Carolin joined us in Domburg only for the shooting. That is real high commitment. I know that's not self-evident. About your performance is nothing to say. The pictures speak for themselves.
  • Angelika was for the first time in front of a camera and after a time for acclimatisation, she delivered a great performance. Thank you for the time!
  • Last but not least I thank my wife Ute. It is not self-evident that a wife accepts that a holiday is "interrupted" by shootings. And additionally she assisted me with the light setting. Big kisses!

 

An incredible and intensive holiday I never will forget.

Ein ungewöhnliches Shootingpaar

Spaß, Wind und Nässe

Vormittags wehte noch ein derart starker Wind, dass ich schon befürchten musste, dieses Shooting abzusagen. Doch glücklicherweise ließ der Wind gegen Abend nach. Übrig blieb eine steife Brise.

 

Hans-Georg von der Redcap Modelagentur hatte das Shooting arrangiert. Nic war mir als Model bereits durch mehrere Shootings und einen Videodreh bekannt. Mit ihrem Shootingpartner Eff Jay hatte ich bisher nicht das Vergnügen. Was für ein Typ im wahrsten Sinne des Wortes. Was für Kontraste zwischen der zärtlichen Nic der kräftigen Statur von Eff Jay, der übrigens gar nicht so böse ist, wie er manchmal wirkt. ;-)

 

Was die beiden für eine Show hinlegten, war sehenswert. Trotz der kalten Brise und der Nässe, verging uns allen die gute Laune nicht. Hans Georg hinter dem Licht, Nic und Eff Jay auf der Nordseebühne und ich hinter der Kamera. Die Bilder in diesem Post sind in der Aufwärmphase entstanden. Am Ende seht ihr ein Bild, dass euch einen Eindruck verleiht, welche dramatischen Bilder wir bei untergehender Sonne mit einem Porty erzeugt haben. Später mehr!

Wie die Fotografie mein Leben veränderte

Wie alles anfing...

Mein Onkel Bruno und der kleine Cornel
Mein Onkel Bruno und der kleine Cornel

Geboren wurde ich 1954 in einem alten Bahnhaus in Wissen an der Sieg. Was das mit meiner Leidenschaft dem Fotografieren zu tun hat?

 

 

Als Kleinkind übernachtete ich häufig in dem Zimmer, in dem ich geboren wurde. Es war das Haus meiner Großeltern. Das Zimmer war dunkel, kalt und ungeheizt. Wie Schlafzimmer nun mal waren. Nur ein kleines Fenster erhellte des Nachts das Zimmer durch einen schwachen Schein der gegenüberliegenden Straßenlaterne. Das Plümo des riesigen Bettes war aus Leinen und hatte die Kälte der Umgebung angenommen.  Aber es war riesig und so konnte ich mich unter diesem Riesenteil gut vergraben und durch meine Körperwärme eine angenehme Umgebungstemperatur erzeugen. Nun war es nicht selten, dass sich seltsame Dinge in dem etwas unheimlichen, dunklen Zimmer abspielten. Während ich unter dem riesigen Berg an Daunen verschwunden war, öffnete sich nicht selten mit leisem Knarren, die schwere Holztür dieses Zimmers. Irgendetwas huschte auf leisen Sohlen durchs Zimmer. Und wieder knarrte eine Tür. Diesmal war es die Tür des Wäscheschranks. Seltsame nicht identifizierbare Geräusche waren aus dem Schrank zu vernehmen. Und wieder dieses knarrende Schranktür- und abschließend das Zimmertürgeräusch. Dann war Ruhe.

 

Solche Ereignisse fanden in unregelmäßigen Abständen immer wieder statt. Wenig später wurde das Geheimnis durch meinen Lieblingsonkel gelüftet. Dieser war nämlich begeisterter Hobbyfotograf, der seine Filme immer selbst entwickelte. Da er keine Tageslichtentwicklerdose besaß, musste er sich immer eine absolut dunkle Stelle suchen, um den Film in die Entwicklerdose zu fädeln. Der Schrank in der Dunkelheit meines Zimmers schien ihm dafür am Geeignetsten zu sein.

 

Dieses Erlebnis war so prägend, dass das Interesse an der Fotografie geweckt wurde und mich bis heute nicht mehr los lies. Aufgrund der Digitalisierung bleibt es mir heute glücklicherweise erspart, in dunklen Schränken rum zu kriechen.

 

Fortsetzung folgt...

 

Photowalk in Gent with Khiara

A rainy day in Gent/Belgium

 

Firstly, I wrote this post in English to give my model Khiara the chance to understand my story.

Secondly, English is not my native language, therefore I apologize for possible mistakes.

 

I saw Khiara for the first time in a video on the German FotoTV. Spontaneously I had the idea to organize a shooting with her following the idea of Michael Gnade, a famous German photographer of the 60s. He did a trip with a model to Prague and he took amazing pictures like a street photographer which means that the photographs should mirror an authentic look. And for such a shooting I was searching for a model with character. 

 

I met Khiara at a rainy day in Gent - the location instead of Prague. She is a professional, very engaged model with acting skills. The cloudy sky worked as a perfect softbox, the biggest softbox on earth. ;-)  So, the pre-requites were perfect except the rain and the temperature.

 

Independently of the result of the shooting, we spend a nice day together. We had fun, without losing our target. And after a four hour's walk through Gent, I had taken about 400 shots.

 

Only  extract of the photographs you can see below. I thank Khiara for her perfect performance and my wife for her brilliant support.

 

Isabel - die mit dem Pferd tanzt

...oder wie mein eine Sommerkollektion wegshootet...

Isabel liebt bis auf Kakkerlaken wohl alle Tiere. Besonders ans Herz gewachsen sind ihr die Pferde. Und das neugeborene Fohlen macht ihr, wie man sieht, besonders Spaß. Eigentlich waren meine Frau, die ebenfalls eine Pferdenärrin ist, zur Fohlenschau nach Gladbeck gereist, doch wenn man schon einmal vor Ort ist, kann man den Tag durch ein Shooting ergänzen.

Auf diese Weise kamen einige Sets zu Stande, in der wir die Sommerkollektion von Isabel weggeshootet haben. (Zitat)

Photowalk im Düsseldorfer Medienhafen

Ein Shooting mit Erholungscharakter

Eigentlich war kein gutes Wetter gemeldet. Doch der Wettergott meinte es gut mit uns. Und so konnten wir unseren Photowalk im Düsseldorfer Medienhafen wie geplant durchziehen. Mit wir ist mein wunderbares Model Ana, ihr Freund, meine Frau Ute und ich als Fotograf gemeint. Bei angenehmen Temperaturen und herrlichem Sonnenschein schlenderten wir durch die außergewöhnliche Architekturlandschaft, um an geeigneter Stelle anzuhalten und ein paar Fotos zu schießen.

 

Ob mit oder ohne Model, der Düsseldorfer Medienhafen ist ein Eldorado für Fotografen und auf jeden Fall einen Besuch wert. Und sollte die Sonne nicht scheinen, so bietet die Architektur genug Strukturen, um interessante S/W Bilder hervor zu bringen. 


Systemwechsel - Von Canon zu Fujifilm

Warum entscheidet man sich nach 40 Jahren der Fotografie mit Canon für einen Systemwechsel zu Fujifilm und zwar der X-T2, einer spiegelosen Systemkamera?
Nicht selten wurde ich gefragt, warum ich denn einen Schritt zurück ginge und mein professionelles Equipment gegen ein semi professionelles ausgetauscht hätte?
Eines vorweg: Ich war mit meiner Canon nicht unzufrieden. Im Gegenteil, meine Ausrüstung hat mich nie im Stich gelassen und mir gute Bilder geliefert. Und trotzdem! Mittlerweile hatte ich drei Canon Kameras: Die 5D Mark II mit den schweren L-Objektiven benutzte ich nur noch fürs Studio. Für Städtetrips und Reisen, war mir das Equipment mittlerweile zu schwer geworden. Für Reisen und Video hatte ich meine 70D mit einem "rund-um-glücklich" Objektiv und einigen leisen Objektiven speziell zum Filmen. Als letzteres meine kompakte G1X, die ich auch weiterhin besitze. Die Frage, die sich mir stellte war, ob es nicht eine Kamera gäbe, die all meinen Ansprüchen, meiner Art zu fotografieren, gerecht würde. Und so wollte ich mal eine spiegellose Kamera ausprobieren und erhielt eine Fujifilm X-T2 für eine Woche zu Testzwecken zur Verfügung gestellt. Und in dieser Zeit habe ich mich in dieses technische Wunderwerk verliebt. Sie war klein und handlich, lange nicht so schwer wie 5D und die hochwertigen L-Objektive. Standen aber in Qualität diesen um nichts nach. Auch der Unterschied zwischen Halb- und Vollformat war so gering und kam - wenn überhaupt - nur bei extremer Vergrößerung zum Tragen. Sehr gutes Rauschverhalten und der elektronische Sucher in bester Qualität rundeten das Gesamtergebnis ab. Und...Fujifilm möchte eine Rolle auf dem umkämpften Markt spielen und hat sein Ohr somit ganz nach am Fotografen. Die ersten Firmware Upgrades waren nicht etwa um Softwarefehler zu korrigieren, sondern es wurden 20 neue Funktionen integriert.

Ich habe die Kamera gefunden, die zu mir passt. Und natürlich ist ein Systemwechsel mit Kosten verbunden, doch ich habe die Investition bis jetzt nicht bereut. Eine Kamera für alle Zwecke, ob ich ins Studio gehe oder Outdoor fotografiere. Die Kamera ist zu meinem ständigen Begleiter geworden.

 

Übrigens: Bei Henrik Reimann von den Artlight-Studios kann man sich eine Fujifilm X-T2 zum Testen ausleihen.


Ein Wald voller Ballons

Shooting mit der wunderbaren Guenuche alias Paula

Die Idee kam spontan, einen Wald voller Ballons als Kulisse für ein Fotoshooting zu zaubern. Ballons wurden bestellt und natürlich Helium, damit die Ballons in der Luft schweben konnten. Paula war direkt begeistert von der Idee. Letztendlich hatten wir beide unseren Spaß und das Ergebnis könnt ihr euch hier ansehen.


Defiance - Die Castithanerin

Ich habe die SF-Serie geliebt. Die Welt war nach einem interstellaren Krieg zum Großteil zerstört. Nur noch von unterschiedlichen Rassen bewohnte Enklaven waren übrig geblieben. Eine dieser Rassen waren die Castithaner, schön aber verschlagen und grausam...

 

Das Model Nic habe ich in eine solche verwandelt. Schaut sie euch an, aber vorsicht, sie ist gefährlich. ;-)



Coole Locations - Fotostudios im Rheinland

Speziell für Fotografen, die die Peoplefotografen nur als Hobby betreiben, sind Mietstudios eine alternative gegenüber einem dort recht teuren Heimstudio. Wir besuchen Fotostudios im Rheinland, um die interessantesten Mietstudios und deren Betreiber vorzustellen.



Wake up - Inspiration für Landschaftsfotografen

Ein inspirierender Film des britischen Landschaftsfotografen Thomas Heaton. Die wundervollen Motive dieser Welt sind bereits alle vorhanden da draußen. Man muss nur hingehen und sie einfangen. 



Prüfe dich bevor du „ja“ sagst – Über die Verantwortung eine Hochzeit zu fotografieren

Als begeisterter Hobbyfotograf wird man von Bekannten, Verwandten und Freunden früher oder später gebeten, das Fotografieren auf dem einen oder anderen Familienfest zu übernehmen. In den meisten Fällen ist dies kein Problem, doch bei einer Hochzeit sollte man sich wirklich vorher fragen, ob man diese Verantwortung tragen möchte und auch kann. Denn eine Hochzeit ist meist voll von einzigartigen Momenten, für die der Fotograf keinen zweiten Versuch hat. Daher sollte man sich vorher einige wichtige Fragen stellen, bevor man „ja“ sagt.

 

Möchte ich diese Verantwortung tragen?

 

Bei einer Hochzeit kann man nicht herumprobieren, sondern der Fotograf muss wissen, was er tut. Viele für das Brautpaar wichtige Momente wie das Anstecken der Ringe, der Hochzeitskuss, das Anschneiden der Torte oder der Hochzeitstanz vergehen in wenigen Minuten und manchmal gar Sekunden. Da hat der Fotograf meist keine Zeit zehn bis zwanzig Bilder zu schießen, bis das passende dabei ist. Meist ist nämlich nur Zeit für zwei bis drei gezielte Schüsse.

Darüber hinaus ist es gar nicht so einfach über den ganzen Tag verteilt den Überblick und die Konzentration zu behalten, um diese wichtigen Momente herauszupicken und auf einem schönen Foto festzuhalten.

Erklärt man sich als Hobbyfotograf bereit, diese Aufgabe zu übernehmen, lastet eine große Verantwortung auf den eigenen Schultern. Denn es handelt sich um die Fotos, die das Brautpaar möglicherweise noch in 20 Jahren betrachtet, um sich an den schönsten Tag im Leben zu erinnern. Wenn diese dann nichts geworden sind, ist die Trauer darüber manchmal so groß, dass sogar die Freundschaft zwischen Fotograf und Ehepaar zerbrechen kann.

 

Habe ich die richtige Ausrüstung und Ersatztechnik?

 

Mit welcher Kamera man fotografiert, ist oftmals gar nicht so entscheidend, da die Qualität der Bilder eher vom Können des Fotografens abhängt. Wichtiger ist es an so einem Tag, dass die Technik nicht versagt. Deswegen sollte jedes Gerät, das zum Fotografieren nötig ist (inklusive der Kamera), mindestens zweimal vorhanden sein. Gerade auch Akkus oder Speicherkarten sollten in ausreichender Menge vorrätig sein. Und vorrätig bedeutet, nicht abgeschlossen im Kofferraum des geparkten Autos mehrere hundert Meter entfernt auf dem Parkplatz, sondern in Reichweite des Fotografierenden.

 

Kenne ich mich mit Momentaufnahmen und Lichtverhältnissen aus?

 

Bei sogenannten Momentaufnahmen kommt es darauf an, zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein und ihn perfekt abzubilden. Dabei bleibt einem meist nicht die Zeit, die Einstellungen zu ändern oder das Objektiv zu wechseln. Für größtmögliche Flexibilität und eine schnelle Reaktion ist daher ein Zoom-Objektiv eine gute Wahl. Wer lieber mit Festbrennweiten arbeitet, sollte sich zumindest auf eine geringe Auswahl an Objektiven beschränken, um gar nicht erst in Versuchung zu kommen ständig zu wechseln und deswegen vielleicht sogar die wichtigen Momente zu verpassen.

Generell sollte der Fotograf auch gut für verschiedene Lichtverhältnisse ausgestattet sein und wissen, wie mit diesen Verhältnissen umzugehen ist. In der Kirche ist es dunkel, draußen möglicherweise extrem hell und beim Sektempfang im Park gibt es vielleicht Schatten und Licht im Wechsel. Auch in diesem Fall sollte man das Know-how besitzen, um dennoch perfekte Bilder zu schießen.

 

Weiß ich wie eine Hochzeit abläuft?

 

Wer noch nie auf einer Hochzeit war bzw. sich nicht so genau mit den Abläufen auskennt, sollte sich vor dem großen Tag mit ihnen vertraut machen. Denn nur wer weiß, was auf ihn zukommt, kann dementsprechend planen. Hilfreich ist es auch, zuvor mit dem Pfarrer oder dem Standesbeamten zu sprechen, da es sein kann, dass nur an bestimmten Stellen der Zeremonie fotografiert werden darf.

Um sich mit dem Ablauf vertraut zu machen, kann man beispielsweise als kostenloser Aushilfs- oder Zweitfotograf auf anderen Hochzeiten fotografieren. So wird einem zum Ausprobieren erst einmal die Last der Verantwortung genommen und man bekommt ein Gespür für die verschiedenen Situationen und Lichtverhältnisse.

 

Bei Unsicherheit lieber zum professionellen Fotografen raten

 

Wenn man diese Fragen nur mit einem „Nein“ beantworten kann, dann sollte man dem Brautpaar lieber dazu raten, einen professionellen Hochzeitsfotografen zu engagieren. Man kann als Gast dann immer noch eigene Bilder schießen und diese in einem schönen Rahmen, zum Beispiel von Rahmenversand, dem Brautpaar überreichen.

 

Ich danke Rahmenversand.com für diesen Gastartikel.


Tipps zur Makrofotografie - kleines ganz GROß

1 – Das richtige Licht

Für ein gutes Foto braucht es an Licht, aber nicht irgendein Licht. Die besten Makrobilder entstehen bei diffusem Licht. Die weiche Lichtquelle umschmeichelt das Motiv förmlich und leuchtet es vollständig aus. Besonders gut geeignet ist das weiche Morgen- und Abendlicht. Die harte Mittagssonne hingegen sollte bei Makrofotos besser gemieden werden. So kann es gar nicht erst zu überstrahlten oder verdunkelten Aufnahmen kommen.

 

2 – Alles eine Sache der Schärfe

Makrofotos zeichnen sich insbesondere durch ihre Intensität und ihre Schärfe aus. Damit der gewünschte Schärfegrad auch sicher erreicht wird, muss lediglich der automatische Fokus auf den manuellen umgestellt werden. Dann kann der gewünschte Bereich schnell und einfach selbst scharf gestellt werden. Übrigens: Verfügt die Kamera über die Funktion "Focus Peaking", so wird das Fotografieren gleich noch einfacher. Hier fällt das manuelle Scharfstellen nämlich wesentlich leichter, da der scharf gestellte Bereich durch weiße oder farbige Punkte deutlicher hervorgehoben wird.

 

3 – Ein Perspektivwechsel lohnt sich

In der Makrofotografie kommt häufig die Vogelperspektive zum Einsatz. Nicht aber, weil sie uns die faszinierendsten Aufnahmen beschert, sondern weil sie am einfachsten und am schnellsten umzusetzen ist. Wer jedoch etwas Spannung und Abwechslung ins Geschehen bringen möchte, der sollte auf eine alternative Perspektive setzen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem radikalen Perspektivwechsel? Aus der Froschperspektive ist einmal nicht der Mensch, sondern das kleine Wesen wie die Blüte, die Biene oder die Ameise der Überlegene.

  

4 – Geduld ist Gold wert

Eine Faustregel in der Makrofotografie lautet "Sei geduldig". Das perfekte Foto ergibt sich nämlich nur äußerst unwahrscheinlich innerhalb der ersten fünf Minuten. Ganz im Gegenteil: Oft lässt das perfekte Motiv stundenlang auf sich warten, vor allem bei Lebewesen mit einer relativ kurzen Fluchtdistanz. Das gilt zum Beispiel für den Schmetterling. Sobald sich der Fotograf in die Nähe des scheuen Insekts begibt, sucht es das Weite. Hier ist also jede Menge Geduld und Ruhe gefragt. Besonders günstig ist auch ein Makroobjektiv mit großer Brennweite, damit man nicht so nah an das Tier heran treten muss und es somit nicht so schnell verschreckt. Dann klappt es auch mit der Traumaufnahme.

 

5 – Wissen ist Macht

Das gilt auch in der Makrofotografie. Wer die Schätze der Natur in das rechte Licht rücken möchte, der benötigt zunächst einiges an Informationen. Wo kommen bestimmte Tier- und Pflanzenarten eigentlich vor? Wie verhalten sie sich? Wie reagieren sie auf Fremdeinflüsse? So empfiehlt sich vor dem Einsatz in der Natur der Kauf eines Naturkundeführers. Mit dem nötigen Hintergrundwissen in petto steht beeindruckenden Bildern dann nichts mehr im Wege.

 

Ist der perfekte Schnappschuss dann endlich gelungen, will man ihn natürlich auch einmal in der Hand halten, statt ihn nur auf dem Bildschirm anzusehen. Am besten eignen sich dafür Ausdrucke auf Fotopapier oder Fotoleinwände. Wer das Drucken online erledigen möchte, der bekommt das Resultat nicht nur bequem zu sich nach Hause geliefert, sondern kann auch noch richtig sparen. Gutscheine von couporando.de bieten nämlich tolle Rabatte auf sämtliche Fotoproduktionen.

  

Oftmals kommt es nicht auf die großen Dinge, sondern auf die kleineren Dinge des Lebens an, so auch in der Makrofotografie. Keine andere Art der Fotografie versteht es so gut, Kleines in Szene zu setzen und uns realitätsnahe Aufnahmen zu bescheren. Doch eine gelungene Makroaufnahme ist oft mit harter Arbeit verbunden. Mit diesen Tipps und Tricks wird das nächste Bild aber garantiert zum Volltreffer.

 


Bewegungsfotografie – so entstehen scharfe Bilder

Immer wieder kommt es vor, dass man etwas fotografieren will, was sich bewegt. Autos, Flugzeuge, Tiere, Menschen beim Sport... Es gibt viele schöne Motive, die man in der Bewegung ablichten kann und möchte. Manche Motive werden überhaupt erst durch die Bewegung so richtig sehenswert. Das Problem am Fotografieren von bewegten Objekten ist, dass diese dann manchmal auf dem Bild nicht richtig scharf sind. Die Bewegung führt zur sogenannten Bewegungsunschärfe.

Diese Bewegungsunschärfe ist aber nicht zwangsläufig ein ungewollter Effekt. So kann durch diese Form der Unschärfe auch eine große Dynamik an den Betrachter vermittelt werden. Und gerade bei großen Bildern, wie zum Beispiel Leinwandbilder oder auch auf einer Fototapete, ist das oft das gewisse Etwas, wodurch das Bild zum echten Hingucker wird. Eine große Auswahl finden Sie zum Beispiel bei Lana KK.

 

Im Grunde muss man sich bei bewegten Motiven tatsächlich im Vorfeld darüber im Klaren sein, ob man diese Unschärfe möchte und wenn ja in welcher Form. Man kann hier auch noch einmal unterteilen in Bewegungsunschärfe des Motivs und Bewegungsunschärfe des Hintergrunds.

 

Bewegungsfotografie ohne Bewegungsunschärfe

Das Geheimnis hier ist die Belichtungszeit. Je kürzer die Belichtungszeit beim Fotografieren ist, desto geringer die Bewegungsunschärfe. Das kann bei schlechten Lichtverhältnissen zu einer echten Herausforderung werden. Grundsätzlich kann man die Belichtungszeit beeinflussen durch Blendenöffnung und ISO-Einstellung. Je weiter offen die Blende und je höher der ISO-Wert, desto kürzer die Belichtungszeit. Allerdings sorgt eine weit geöffnete Blende eben auch für eine große Tiefenunschärfe, also der scharfe Bereich auf dem Foto wird relativ kurz. Beim ISO-Wert ist es oft so, dass Bilder mit sehr hohem ISO-Wert anfangen zu rauschen. Das hängt aber auch stark von der Qualität und Leistungsfähigkeit der Kamera ab. Moderne Vollformatkameras schaffen ISO 800 Bilder recht locker ohne großes Rauschen.

Als Richtwert kann man hier sagen: eine Verschlusszeit (also Belichtungszeit) von weniger als einer 500 Sekunde ermöglicht es, auch bewegte Motive scharf aufzunehmen, also die Bewegungsunschärfe auszuschließen.

 

Bewegungsfotografie mit Bewegungsunschärfe - Motivdynamik

Solche Bilder entstehen, wenn man die Kamera während der Aufnahme still hält. Dadurch wird das bewegte Motiv unscharf. Möglicherweise auch nur ein Teil, weil sich zum Beispiel das Schussbein des Fußballers gerade viel schneller bewegt, als der ganze Mensch. Auch das kann sehr interessante Effekte geben. Oft ist aber in dem Fall das ganze Objekt unscharf. Das zeigt gut die Bewegung, hat aber den Nachteil, dass das Hauptmotiv eben einfach nicht scharf ist.

 

Bewegungsfotografie mit Bewegungsunschärfe - Hintergrunddynamik

Damit ist gemeint, dass das Hauptmotiv weitestgehend scharf ist, aber der Hintergrund die Bewegungsunschärfe trägt. Solche Bilder entstehen, wenn bei ausreichend langer Belichtungszeit die Kamera mit dem Motiv mitgezogen wird, also mitgerichtet. Die Schwierigkeit hier ist hauptsachlich, dass die Kamera auch in exakt der gleichen Geschwindigkeit mitgerichtet werden muss, wie sich das Objekt bewegt. Und das kann unter Umständen eine Weile dauern, bis das mal so funktioniert hat, wie man möchte. Oft braucht man mehrere Versuche. Die hat man aber in der Fotografie leider nicht immer.

Die Bilder, die so entstehen, haben aber eine hohe Dynamik und transportieren zum Beispiel bei Sportevents am besten die Kernaussage des Bildes.

 

Fazit

Wen man bewegte Motive aufnehmen will und die Bilder eine gute Qualität haben sollen muss man sich möglicherweise schon im Vorfeld Gedanken darüber machen, wie das Bild im Ergebnis wirken soll. Wenn man sich darauf entsprechend vorbereitet ist die Erfolgschance um ein Vielfaches höher, dass das Ergebnis auch den eigenen Ansprüchen genügt.

 

Vielen Dank der Firma Lana KK für den Gastbeitrag.


Mein Dank an meine Modelle - muss einmal gesagt werden

Immer wieder liest man über Probleme mit unzuverlässigen oder nicht professionell agierenden Modellen. Damit gehöre ich wohl zu den glücklichen Fotografen, die diese Erfahrung nicht machen mussten.

 

Dieses möchte ich zum Anlass nehmen, mich mal in aller Öffentlichkeit bei meinen Modellen zu bedanken. Ich habe viele wunderbare Shootings erfahren dürfen und ich hoffe, dass sich diese Erlebnisse fortführen lassen. Ich habe durch das Fotografieren viele nette Menschen kennengelernt und möchte die gemachten Erfahrungen nicht missen.

 

Nachfolgend möchte ich examplarisch ein paar Modelle aufführen, mit denen ich wunderbare Shootings erleben durfte und wohl noch erleben darf. Alle die nicht erwähnt werden, mögen mir nicht böse sein, aber ich musste mich auf diejenigen beschränken, mit denen schon schon einige Shootings gemacht habe und noch machen werde.

 

  1. Carolin alias Ravienne Art
    Mit ihr habe ich bei weitem die meisten Shootings machen können und dürfen. Sie ist ungemein vielseitig und vor allem begeistert mich ihre professionelle Vorbereitung und Performance während des Shootings. Und das ist nicht nur eine Floskel. Ihre Vorbereitung ist perfekt! Von der Flexibilität ganz zu schweigen: Von der Asiatin bis zur Marionette, alles wird sehenswert inszeniert. Manchmal hat man vor einem Shooting glatt Probleme, sie zu erkennen. Wir haben uns gefunden und gleich gemeinsame Langzeitprojekte geplant und durchgeführt. Zudem ist sie ein lieber Mensch, mit dem es einfach Spaß macht, schöne Bilder zu erzeugen. Ihre Bewerbung vor Jahren auf ein Film Noir Shooting war für mich ein absoluter Glücksgriff.
  2. Paula alias Guenuche (nicht FB, aber MK)
    Gesehen habe ich sie erstmals in der MODEL-Kartei und mein Entschluss, sie mal aus der Tschechien ins Rheinland zu holen, stand gleich fest. Wir verstanden uns auf Anhieb blind. Ihre natürliche Art, gepaart mit natürlicher Schönheit macht es dem Fotografen einfach, gute Bilder zu erzeugen. Sie ist professionell im Posing und konzentriert und bei der Sache. Ihr Repertoire reicht vom unschuldig aussehenden Mädchen bis zum männerfressenden Vamp. Sie brachte es tatsächlich fertig, bei einem Shooting in Tränen auszubrechen, als ich Trauer für ein Themenshooting benötigte. Das war echt großes Kino. Aus der Model-Fotografenbeziehung ist mittlerweile eine innige, grenzüberschreitende Freundschaft entstanden, unsere Familien einbezogen.
  3. Katja
    Mit ihr hatte ich mein erstes Dessous Shooting in den Anfängen meiner Peoplefotografie. Ich glaube, ich war anfänglich etwas nervös, doch ihre Natürlichkeit vertrieb meine Scheu. Sie ist immer ruhig und ausgeglichen, selbst wenn im Studio etwas Hektik herrscht. Dass sie posingsicher agiert und die Anweisungen des Fotografen perfekt umsetzt, muss ich nicht extra erwähnen und... Ich glaube, es gibt nur wenige Frauen in Deutschland, die mehr Dessous vorweisen können...
  4. Isabel alias Bella Bellissima
    Sie macht ihrem Namen alle Ehre. Oftmals reicht ein Haarreif und das richtige Licht und schon gelingen richtige Hingucker. Themenshootings werden intensiv hinsichtlich Outfit und Accessoires vorbereitet. Sie ist mit Begeisterung bei der Sache, zuverlässig und konzentriert. Ob als Boxerin, Laura Croft oder unschuldig wirkende junge Frau mit großerZuneigung zu Tieren, sie macht überall eine gute Figur.
  5. Nic – NicBaeck
    Ihre beschwingte und unbeschwerte Art hat mich gleich fasziniert. Mit ihr hat man Spaß beim Fotografieren, ohne dass man das Ergebnis aus den Augen verliert. Es entstehen Bilder aus der Laune heraus, die so nicht geplant waren. Die Shootingzeit mit ihr vergeht im Fluge und man bekommt Lust nach mehr. ...und die Ergebnisse sprechen für sich. Danke Hans-Georg, dass du uns zusammengebracht hast.
  6. Marisa alias Marisabel Sense
    Meine neuste „Errungenschaft“ in der Ukraine lebend, aber oft auf Deutschlandtournee. Sie ist eine Lady. Still und zurückhaltend, aber damenhaft gepaart mit einer edlen, erotischen Ausstrahlung.
  7. Anasteisha aus Kasachstan (wohnhaft zur Zeit in Köln)
    Unbekümmert, zuverlässig, zielstrebig, gut durchtrainierter Körper, hervorragende Performance, das sind wohl die Attribute mit der sich dieses überaus sympathische Model beschreiben lässt. Das Fotografieren mit ihr ist Spaß pur!
  8. BirgitO
    Man muss nicht immer zwanzig sein. Das man auch im fortgeschrittenen Alter einen vorzeigbaren Körper haben kann, dafür ist Birgit ein Beweis. Sie ist für neue Ideen immer zu haben und sie bereitet sich immer perfekt auf das vereinbarte Thema vor.

Fotos sinnvoll bewerten - eine Veröffentlichung

Kennt ihr das auch? Es gilt eine Flut an Bildern zu sichten und mit den guten Bildern möchte man weiter arbeiten, andere wiederum möchte man noch aufbewahren, andere möchte man eher wegschmeißen, traut sich aber nicht. Wer weiß wozu man diese Bilder nochmal gebrauchen kann...

 

Eine Technik, Fotos sinnvoll zu bewerten, habe ich in einem Artikel in der Ausgabe 06/11 der DigitalPHOTO beschrieben. Mit freundlicher Genehmigung von DigitalPHOTO darf ich den Artikel an dieser Stelle veröffentlichen. Er steht euch unten zum Download zur Verfügung.

Download
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7 Lessons Learnt From Photography feat. by Jimmy Nelson

This video is addressed to all my photographer friends. You will see a video with incredible pictures. Please believe me. Spend the time and have a look!



Das kleine Flash Besteck - weniger ist manchmal mehr

Systemblitze leisten mittlerweile ein Menge. Wenn man im Portraitbereich nicht unbedingt gegen die Sonne anblitzen möchte, so sind sie eine echte Alternative anstatt der teuren und manchmal schweren Portys. Aber nicht nur im Outdoorbereich lassen sich mit der reduzierten Ausrüstung fantastische Ergebnisse erzielen. Die amerikansiche Fotografin Lindsay zeigt euch, wie man mit 3 Speedlights und einigen interessanten Produkten der Firma Rogue ein Film Noir Shooting durchführt.

Ich bin mitterweile ein Fan der Rogue Produkte. Mit Ihnen kann ich das Licht der Speedlights richten und damit erstaunliche Ergebnisse erzielen. 



Kamerakran Stabilmove - für alle, die bewegte Bilder erzeugen wollen

Auf der Photokina 2016 kam ich zufällig an dem Stand der Firma Stabilmove vorbei. Da ich demnächst einige Videos drehen möchte, interessierte mich das Produkt. Und ich muss sagen, es überzeugte mich in allen Belangen. Die Qualität wirkt sehr hochwertig. Der Kran ist größenteils aus stabilem Aluminium gefertig und daher sehr leicht. Die Moves, die man mit dem Kran anstellen kann, machen süchtig. Man kann nicht anders, man muss den Arm bewegen und man kann sich an den seichten Schwenks nicht satt sehen. Da hakt und ruckelt nichts.

 

Vier Arten von Schwenks sind möglich:

Was darunter zu verstehen ist, könnt ihr euch hier anschauen: http://www.stabilmove.de/so-funktioniert-stabilmove

Noch nicht überzeugt? Dann scheut euch doch mal diesen kurzen Clip an: https://youtu.be/L73XQZZjyVo

 

Übrigens das Produkt kostet in seiner großen Ausführung zwischen 800 und 1000€ - je nachdem welches Zubehör man benötigt.

 


Archiv meines vorherigen Blogs

Mit meiner neuen Website gab es auch einen neuen integrierten Blog. Für alle die sich interessieren, was ich vorher so veröffentlich habe, ist gerne eingeladen, sich dies hier anzusehen: http://cornelsphotographie.blogspot.de/


Model Video - erster Drehtag

Fotoshootings unterscheiden sich vom Videodreh durch die zusätzlichen Komponenten Bewegung und Ausdrucksweise mit Text.  Das macht die Aufgabe ungleich komplexer als ein Shooting  die wichtigen Elemente wie Licht und Perspektive erhalten bleiben.

 

Und so verflog die Zeit schneller als uns lieb war.

 

Model: NicBaeck

Organisation: Hans-Georg Krämer



Kostüm gefällig? - Wishrent

So manche Themenshootings scheitern daran, dass man aufwendige Kostüme für die Umsetzung benötigt. Der Kauf ist meist zu kostspielig und ein Kostüm leihen, aber wo? Nun, da gibt es da ein recht interessantes Portal: www.wishrent.com. Hier findet man eine riesige Ausfall an Kostümen und Accessiors. Schaut doch einfach mal vorbei. Übrigens stellt Wishrent nur das Portal zur Verfügung. Angeboten werden die Kleider von registrierten Mitgliedern. Dass heißt, wenn ihr Kostüme gegen eine Leihgebühr verleihen wollt, so könnt ihr eure Angebot hier einstellen. 



Marisabel - ein wunderbares Model aus der Ukraine

John Boy´s Tochter @ Cornel Krämer
John Boy´s Tochter

Es war das zweite Shooting, das ich mit dem wunderbaren Model Marisa aus der Ukraine machen durfte. Diesmal fand das Shooting in dem Mietstudio Wuppertal bei Uwe Lammer statt. Besonders hatte es mir das Stallset angetan. Es ist wirklich gelungen. Marisa verkörperte die Tochter von "Little Joe", obwohl sie noch nie etwas von Bonanza geschweige denn von Little Joe gehört hatte. :-)

 

Ihre Wandelbarkeit und Professionalität bewies Marisa noch in anderen Sets. Mehr von ihr findet ihr in meinen Galerien oder auch in meinem Facebook-, Instagram oder 500px Account.


Vorsicht Stromschlag - Rückrufaktion von Jinbei Studioblitzen