Wie die Fotografie mein Leben veränderte...


Bilder ähnlich einem Film zu präsentieren war mein Ziel. Zu den optischen Elementen wollte ich nun akustische Elemente wie Text und Musik den Diavorträgen hinzufügen. Durch den Einsatz von Überblendtechnik wollte ich die ermüdenden Dunkelphasen während des Diawechsels eliminieren.

Auf der Photokina kaufte ich mir ein Braun Paximat Projektorenpaar, das für die Überblendtechnik ausgelegt war und sich durch externe Steuersignale ansteuern lies. Diese Signale waren nichts anderes als analoge Töne, die ein wenig an Töne aus dem All erinnerten. Natürlich wurde diese von der akustischen Präsentation ausgeschlossen, damit der Höhrgenuss des Vortrages nicht verloren ging. Damit Ton und Steuersignale synchron abgespielt und gespeichert werden konnten, benötigte ich noch einen Mehrspurkassettenrecorder. Dort wurden 2 Spuren für die Stereomusik, eine Spur für den Kommentar in mono und eine für die Steuersignale belegt. Und schon konnte es losgehen und im Handumdrehen war die erste Diashow erstellt. ...von wegen!

Den Aufwand, die Show auch mit Inhalten zu versehen, hatte ich damals doch erheblich unterschätzt. Es begann mit der Suche nach passender Musik und der Erstellung eines Textes, die ergänzende Informationen zu Bildern geliefert und nicht die Bilder erklärt, sprich das erzählt, was sowieso jeder sieht. Dazu wurden Bücher gewälzt und CD durchforstet. Spotify gab es noch nicht.

Letztendlich waren meine Vorträge dann erfolgreich, wenn meine Oma nicht einschlief. ;-) Siehe auch den letzten Post aus dieser Serie.