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Tipps zur Makrofotografie - kleines ganz GROß

1 – Das richtige Licht

Für ein gutes Foto braucht es an Licht, aber nicht irgendein Licht. Die besten Makrobilder entstehen bei diffusem Licht. Die weiche Lichtquelle umschmeichelt das Motiv förmlich und leuchtet es vollständig aus. Besonders gut geeignet ist das weiche Morgen- und Abendlicht. Die harte Mittagssonne hingegen sollte bei Makrofotos besser gemieden werden. So kann es gar nicht erst zu überstrahlten oder verdunkelten Aufnahmen kommen.

 

2 – Alles eine Sache der Schärfe

Makrofotos zeichnen sich insbesondere durch ihre Intensität und ihre Schärfe aus. Damit der gewünschte Schärfegrad auch sicher erreicht wird, muss lediglich der automatische Fokus auf den manuellen umgestellt werden. Dann kann der gewünschte Bereich schnell und einfach selbst scharf gestellt werden. Übrigens: Verfügt die Kamera über die Funktion "Focus Peaking", so wird das Fotografieren gleich noch einfacher. Hier fällt das manuelle Scharfstellen nämlich wesentlich leichter, da der scharf gestellte Bereich durch weiße oder farbige Punkte deutlicher hervorgehoben wird.

 

3 – Ein Perspektivwechsel lohnt sich

In der Makrofotografie kommt häufig die Vogelperspektive zum Einsatz. Nicht aber, weil sie uns die faszinierendsten Aufnahmen beschert, sondern weil sie am einfachsten und am schnellsten umzusetzen ist. Wer jedoch etwas Spannung und Abwechslung ins Geschehen bringen möchte, der sollte auf eine alternative Perspektive setzen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem radikalen Perspektivwechsel? Aus der Froschperspektive ist einmal nicht der Mensch, sondern das kleine Wesen wie die Blüte, die Biene oder die Ameise der Überlegene.

  

4 – Geduld ist Gold wert

Eine Faustregel in der Makrofotografie lautet "Sei geduldig". Das perfekte Foto ergibt sich nämlich nur äußerst unwahrscheinlich innerhalb der ersten fünf Minuten. Ganz im Gegenteil: Oft lässt das perfekte Motiv stundenlang auf sich warten, vor allem bei Lebewesen mit einer relativ kurzen Fluchtdistanz. Das gilt zum Beispiel für den Schmetterling. Sobald sich der Fotograf in die Nähe des scheuen Insekts begibt, sucht es das Weite. Hier ist also jede Menge Geduld und Ruhe gefragt. Besonders günstig ist auch ein Makroobjektiv mit großer Brennweite, damit man nicht so nah an das Tier heran treten muss und es somit nicht so schnell verschreckt. Dann klappt es auch mit der Traumaufnahme.

 

5 – Wissen ist Macht

Das gilt auch in der Makrofotografie. Wer die Schätze der Natur in das rechte Licht rücken möchte, der benötigt zunächst einiges an Informationen. Wo kommen bestimmte Tier- und Pflanzenarten eigentlich vor? Wie verhalten sie sich? Wie reagieren sie auf Fremdeinflüsse? So empfiehlt sich vor dem Einsatz in der Natur der Kauf eines Naturkundeführers. Mit dem nötigen Hintergrundwissen in petto steht beeindruckenden Bildern dann nichts mehr im Wege.

 

Ist der perfekte Schnappschuss dann endlich gelungen, will man ihn natürlich auch einmal in der Hand halten, statt ihn nur auf dem Bildschirm anzusehen. Am besten eignen sich dafür Ausdrucke auf Fotopapier oder Fotoleinwände. Wer das Drucken online erledigen möchte, der bekommt das Resultat nicht nur bequem zu sich nach Hause geliefert, sondern kann auch noch richtig sparen. Gutscheine von couporando.de bieten nämlich tolle Rabatte auf sämtliche Fotoproduktionen.

  

Oftmals kommt es nicht auf die großen Dinge, sondern auf die kleineren Dinge des Lebens an, so auch in der Makrofotografie. Keine andere Art der Fotografie versteht es so gut, Kleines in Szene zu setzen und uns realitätsnahe Aufnahmen zu bescheren. Doch eine gelungene Makroaufnahme ist oft mit harter Arbeit verbunden. Mit diesen Tipps und Tricks wird das nächste Bild aber garantiert zum Volltreffer.